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<pre>Die plötzliche Heimstärke der Schanzer scheint allerdings in einem unmittelbaren Zusammenhang mit einem Leistungsabfall auf fremden Plätzen zu stehen; da der letzte Auswärtssieg eben vor sechs Monaten in Bremen gelang, waren die seither absolvierten acht Gastspiele nur noch für drei Zähler gut.  <p> Nachdem Rangnick nun auch den nächsten „Reißbrett-Klub“ in die Liga führte, zog er sich dieses Mal jedoch ankündigungsgemäß ins zweite Glied zurück: Anstelle des Sportdirektors hat mittlerweile der aus Ingolstadt gekommene Hasenhüttl die Verantwortung für die Mannschaft übernommen.  <p>  Allerdings kann es die Berliner auf Dauer nicht zufriedenstellen, daheim verpassten Paukenschlägen gegen den Tabellenführer nachzutrauen, während es in fremden Stadien lediglich zum notorisch hoffnungslosen Punktelieferanten reicht. <p> Immerhin hatten sich zuletzt auch die eigentlich eher auf Sparsamkeit setzenden Ostwestfalen zuletzt zunehmend am munteren Toreschießen beteiligt: <p>  Während man in Berlin mit dem Start in die zweite Saisonhälfte überaus gut leben kann, sieht die Lage beim VfL Wolfsburg ganz anders aus.  </pre>


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<pre>Dass in jedem der jüngsten vier Heimspiele gegen die Roten Bullen mindestens fünf Tore fielen, sollte die unlängst etwas geizenden Westfalen schließlich umgehend wieder aus der Reserve locken.  <p> Da es in Bremen jedoch nichts mit dem möglichen Ausgleichstreffer wurde, macht sich für Hannover mittlerweile schon eine etwas größere Wende erforderlich. Dass fünf der letzten sieben Pflichtspiele verloren gingen, deutet auf eine zunehmend besorgniserregende Entwicklung hin.  <p>  Ganz anders erwarte ich hingegen das Match zwischen Leverkusen und Dortmund. Es ist der absolute Kracher der Runde, die Werkself trifft in der Bundesliga in wirklich jedem Spiel mindestens doppelt. <p> „Von einem Befreiungsschlag zu sprechen, ist noch ein bisschen früh“, mahnte etwa Stürmer Max Kruse. Sein Kollege Zlatko JunuzoviÄ‡ tat es ihm gleich: „Wir sind noch immer extrem unten drin. Es gibt keinen Grund, in Ekstase zu verfallen.“ <p>  Nach dem 2Spieltag lag der SVW auf dem Relegationsplatz und das Abstiegsgespenst trieb einmal mehr an der Weser sein Unwesen. Zwei Monate später sieht die grün-weiße Welt in Bremen ganz anders aus. Neun Spiele ohne Niederlage hintereinander (sieben Siege, zwei Unentschieden) brachte Werder auf Platz acht, zwei Punkte hinter einem sicheren Europa-League-Platz.  </pre> 


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<pre> Die jüngste 2:3-Niederlage gegen Bayer Leverkusen war die vierte in den vergangenen sechs Bundesligaspielen, weswegen die Trainerdebatte auf Schalke einmal mehr in den Vordergrund rückt.  <p> Nachdem es in den jüngsten sechs Partien vier Niederlagen setzte (bei nur einem Zittersieg gegen Stuttgart), wäre es wohl äußerst trügerisch, dem aktuell zu beklagenden letzten Platz in der Rückrundentabelle nur den Wert einer bedeutungslosen Momentaufnahme zuzuschreiben.  <p>  Diesbezüglich stellte der Last-Minute-Punktgewinn in Köln ungeachtet der allgemeinen Euphorie in erster Linie einen Rückschritt dar: Nach dem Sieg des BVB in Gladbach sah sich die TSG wieder zum Räumen der direkten Champions-League-Startplätze gezwungen. <p>  Mainz landete mit dem 5:2 gegen Bochum einen Befreiungsschlag und hat auch bei einer Niederlage und einem Remis zuvor jeweils einmal getroffen. Spielt Union so wie bisher, wird es für Mainz aber nicht viel zu holen geben. <p>  Am vergangenen Freitag genügte der TSG Hoffenheim ein später Punktgewinn in Köln, um sich erstmals überhaupt für einen internationalen Wettbewerb zu qualifizieren — auf den Sprung nach Europa hat es aber auch die nun im Kraichgau gastierende Eintracht aus Frankfurt abgesehen.  </pre>


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<pre> Okay, in sechs der letzten sieben direkten Duelle wurde die Marke von drei Treffern nicht geknackt, aber aktuell suchen beide Teams die Flucht nach vorne, was sie Saison-Bilanz beweist. RB trumpfte in 20 von 28, Bayer in 19 Spielen mit mehr als 2,5 Treffern auf. Ein klares Signal für einige Tore!  <p> Zwar sprachen sie in Darmstadt von Anfang an von Abstiegskampf und Klassenerhalt, schafften es aber bislang immer wieder großen Abstand zu den Rängen 16 bis 18 zu halten. In der ganzen Saison stand Darmstadt noch kein einziges Mal auf einem Abstiegsplatz – passiert das nun ausgerechnet an den letzten beiden Spieltagen?   <p> Zusammen mit dem Selbstvertrauen aus dem jüngsten 3:0-Erfolg gegen Schalke ergibt das aus Berliner Sicht eine gefährliche Mischung. <p>  Das Punkte-Guthaben auf den Relegationsplatz bzw. den ersten Abstiegsplatz beträgt nur magere zwei Zähler.  <p> Trotz allem ist Schalke nicht zu unterschätzen und darf nach der katastrophalen Hinrunde dank eines starken Frühjahrs noch vom Klassenerhalt träumen. Vor dem 5:2 gegen Hertha warteten die Knappen aber schon wieder vier Spiele auf einen Sieg, verloren zwei Mal. Der SCF wird deshalb eine Nummer zu groß sein!  </pre>


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<pre> Angesichts des erlösenden Mini-Laufs schienen einige Spieler aber umgehend zu vergessen, dass die tabellarische Lage auch über den Jahreswechsel dramatisch blieb: In den Sechs-Punkte-Duellen gegen die direkten Tabellennachbarn war so mancher Kicker deshalb als eine Art Sommer-Fußballer unterwegs.  <p> Nach der mehr als peinlichen 0:4-Klatsche im Hinspiel sollte nun durchaus noch einmal von einem besonders engagierten Auftritt der Hausherren auszugehen sein.  <p>  Gegen ein Kaliber wie Wolfsburg wird der FCI unserer Meinung nach aber wieder Lehrgeld zahlen müssen. Wir Wettfreunde gehen davon aus, dass sich die spielerische Klasse der Wolfsburger in Ingolstadt durchsetzen wird. Die Hecking-Truppe wird sich nicht durch das frühe Gegenpressing der Gastgeber unter Druck setzen lassen und ihrerseits offensiv zu Werke gehen. Die Schanzer werden einmal mehr ihr Heil im Gegenpressing und im schnellen Umschalten suchen. <p>  Trotz der bekannten gegnerischen Schwäche galt es schließlich nicht als ausgemachte Sache, dass Bayer derart überzeugend auf den schlechtesten Saisonstart der Vereinsgeschichte reagiert: Im Vorfeld hatte sich bisweilen gar noch die Werkself als potentieller Aufbaugegner handeln lassen müssen.  <p> Damit dürften die Herthaner mit dem Abstieg nichts zu tun haben, auch wenn dieser theoretisch immer noch möglich ist. Es ist aber nicht zu erwarten, dass die Alte Dame ihren großen Vorsprung zur Gefahrenzone noch vergeigt, zumal ein Heimsieg über den VfL der nächste Befreiungsschlag wäre.  </pre>


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